Diabetes mellitus: Definition, Symptome und Typen

Diabetes mellitus: Ein Überblick über die Zuckerkrankheit

Diabetes Mellitus ist eine Erkrankung, die einen sein Leben lang begleitet und die zu schweren Folgeerkrankungen führen kann. Hier kann der zu sich genommene Blutzucker nicht mehr richtig abgebaut werden. Dieser Text soll einen Überblick über die Ursachen, Symptome sowie die Typen, Tests sowie Werte und die richtige Ernährung bei Diabetes liefern. Nur wer sich mit der Thematik auskennt, kann verhindern, dass die eigene Diabeteserkrankung zu einer lebensbedrohlichen Erkrankung wird.

 

Übersicht

  1. Diabetes: Definition und Ursache
  2. Symptome von Diabetes
  3. Diabetes Typ 1: Die Autoimmunkrankheit
  4. Diabetes Typ 2: Insulinresistenz  
  5. Alles zur Wasserkrankheit Diabetes Insipidus
  6. Schwangerschaftsdiabetes: Vorbeugung, Symptome & Behandlung
  7. Ernährung bei Diabetes
  8. So kannst du dich auf Diabetes testen lassen!
  9. Was die Werte bei Diabetes aussagen!
  10. Behandlung von Diabetes

 

Diabetes: Definition und Ursache

 Diabetes mellitus

Diabetes Mellitus ist eine Störung des Stoffwechsels. Hier kommt es dazu, dass der Körper überzuckert ist, und dass der Körper diesen nicht mehr oder nur noch eingeschränkt abbauen kann. Kurzum ist bei Diabetes somit der Kohlenhydratstoffwechsel gestörtDiese können nicht mehr abgebaut werden und das Insulin in der Bauchspeicheldrüse steigt an. Ein gesunder Körper produziert Insulin und kann dieses verarbeiten. Bei Diabetikern ist dieser Prozess gestört. Dies wiederum führt dazu, dass der aufgenommene Zucker in Form von Kohlenhydraten nicht mehr oder nur noch unzureichend verarbeitet bzw. abgebaut werden kann.

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Symptome von Diabetes

Für Diabetes gibt es viele SymptomeEin ständiger Durst und Hunger, ein anhaltendes Müdigkeitsgefühl und das langsame heilen von Verletzungen sind die offensichtlichsten Anzeichen. Diabetes gibt es in verschiedenen Stadien. Neben den bekannten Typen 1 und 2 gibt es auch die Vorstufe der Diabetes, die sogenannte Prä-Diabetes. Bei dieser ist der Blutzuckerspiegel überdurchschnittlich erhöht. Das Problem daran ist, dass sich aus der Prä-Diabetes auch Diabetes von Typ 2 entwickeln kann. Dieser Prozess ist oft schleichend und kann sich über einen Zeitraum von mehreren Jahren ziehen.

 

Hier folgen die Symptome in Form einer Tabelle:

Häufiges Wasserlassen Starker Durst
Anhaltender HungerVerschwommenes Sehen
Verletzungen heilen langsamerKribbeln, Taubheitsgefühl in Händen und Füßen
Dunkle HautfleckenJuckreiz und Pilzinfektion
Anhaltende Müdigkeit

 

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Diabetes Typ 1: Die Autoimmunkrankheit

Wenn der Körper kein Insulin mehr herstellen kann, spricht man von Diabetes Typ 1Diese Art der Diabetes ist eine Autoimmunerkrankung. Insulin ist notwendig, damit der Körper die zu sich genommenen Kohlenhydrate verarbeiten kann. Aus diesem Grund muss bei Diabetes Typ 1 Insulin gespritzt werden. Eine Insulinbehandlung verhindert, dass es zu sehr starken Schwankungen des Blutzuckerspiegels kommt. Wichtig zu wissen ist, das Typ 1 Diabetes in fast allen Fällen bereits im Kindes- bzw. Jugendalter auftritt.

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Diabetes Typ 2: Insulinresistenz

Im Unterschied zu Diabetes Typ 1 stellt der Körper bei Diabetes Typ 2 noch Insulin her. Das Problem ist jedoch, dass dieser das produzierte Insulin nicht ausreichend nutzen kann. Über die Zeit und der Stärke der Diabetes Erkrankung entstehen hierdurch Stoffwechselprobleme. Der Körper kann die Kohlenhydrate und damit die darin enthaltene Glukose (Blutzucker) nicht mehr richtig verarbeiten. Der Körper ist dann Insulin resistent. Das durch die Bauchspeicheldrüse ausgeschüttete Insulin kann nicht mehr genügend abgebaut werden. Es kommt dazu, dass sich dieses anstaut und das es zu Folgeerkrankungen kommen kann.

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Alles zur Wasserkrankheit Diabetes Insipidus

Diabetes Insipidus ist eine sehr seltene Erkrankung. So erkrankt im Schnitt nur 1er von 25.000 Menschen daran. Betroffene müssen alle 15 Minuten die Toilette aufsuchen, da sie sehr viel Wasser zu sich nehmen müssen. Das ist so, weil das Hormon, dass für die Wasserregulation im Körper zuständig ist, hier nicht sehr gut funktioniert. Die auch als Wasserkrankheit bezeichnete Form von Diabetes ist nicht heilbar. Jedoch kann die Erkrankung mit bestimmten Wirkstoffen behandelt und zu mindestens abgeschwächt werden.  

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Schwangerschafts Diabetes: Vorbeugung, Symptome & Behandlung

Diabetes kann in Form der Schwangerschaftsdiabetes auch während der Schwangerschaft auftreten. Sobald die Diagnose bekannt ist, muss der Lebensstil während der Zeit der Schwangerschaft umgestellt werden. Ein Ausbleiben einer Behandlung kann zu schwerwiegenden Folgen für Mutter und Kind folgen. Für das Kind steigt das Risiko für eine Entwicklung von Übergewicht und einer verminderten Glukosetoleranz. Bei der Mutter kann sich Diabetes Typ 2 entwickeln. Um diese Folgen zu verhindern, gilt es sich gesund zu Ernähren und sich regelmäßig zu bewegen.  Bei der Ernährung ist darauf zu achten, dass der Konsum von Kohlenhydraten reduziert werden sollte.

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Ernährung bei Diabetes

Ernährung bei Diabetes

Die traditionelle Ernährungsweise ist in Deutschland durch einen hohen Anteil von Kohlenhydraten in der Ernährung geprägt. Bei Diabetes ist eine solche Ernährung jedoch der größte Fehler, den man nur machen kann. Dies ist so, weil Kohlenhydrate im Körper direkt zu Zucker umgewandelt werden. Wenn der Körper bei Diabetes Typ 2 das produzierte Insulin nicht mehr abbauen kann, sorgt man durch eine Kohlenhydratreiche Ernährung jedoch selbst für einen hohen Blutzuckerspiegel. Für Diabetiker ist also eine kohlenhydratreduzierte Ernährungsweise, dass beste was man nur tun kann. Bekannt ist diese Ernährungsweise auch unter der Bezeichnung Low Carb.

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So kannst du dich auf Diabetes testen lassen!

Wenn du überprüfen möchtest, ob du unter Diabetes leidest, kannst du einen Glukosetoleranztest durchführen. Um sicherstellen zu können, dass das Ergebnis auch wirklich stimmt, solltest du diesen von einem Arzt durchführen lassen. Es kann auf unterschiedlichen Arten festgestellt werden, ob du unter Diabetes leidest. Erstens kann der Nüchternblutzucker gemessen werden. Hier wird Blut entnommen und auf den Zuckerwert der Fette überprüft. Wenn das Ergebnis dieses Tests uneindeutig ist, kommt der sogenannte orale Glukosetoleranztest zur Anwendung. Neben diesen beiden Tests gibt es auch den Diabetes-Urintest und der HbA1c-Wert der etwas über die Zuckereinstellung bei Diabetes verraten kann.

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Was die Werte bei Diabetes aussagen!

Bei der Durchführung eines Diabetes Test bekommst du als Ergebnis bestimmte Werte. Diese messen den Wert des Nüchternblutzuckers. Der Wert kann dabei folgende Werte annehmen. Insofern der Blutzuckerwert kleiner als 110 mg/dl ist, liegt kein Diabetes vor. Wenn dieser gleich oder größer als 126 mg/dl ist, liegt ziemlich sicher Diabetes vor. Bei Werten zwischen 110 und 125 mg/dl ist das Ergebnis uneindeutig. Hier kann entweder ein Vorstadium von Diabetes oder eine Insulinresistenz vorliegen. Um eine genaue Aussage treffen zu können, ob Diabetes vorliegt, muss ein Glukosetoleranztest durchgeführt werden.

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Diabetes: So kann die Zuckerkrankheit behandelt werden!

Auch wenn Diabetes nicht heilbar ist, gibt es trotzdem Maßnahmen, die die Effekte oder Folgen der Erkrankung stark abschwächen können. Neben Sport ist ins besonders die Ernährung von großer Bedeutung. Daneben ist eine gesunde Lebensweise wichtig. Auf Alkohol, Zigaretten und eine kohlenhydratreiche Ernährung sollte weitgehend verzichtet werden. Auch wenn dies hart erscheint, macht es das Leben viel lebenswerter und man reduziert die Wahrscheinlichkeit für Folgeerkrankungen erheblich.

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